Über Feodora Blaubart

Was soll eigentlich dieses affige „Feodora“? Und warum unbedingt „Blaubart“?

Okay, fange ich mit der Feodora an. Weil mir heute so russisch zumute ist. So melancholisch und trotz Frühling nach Schlittschuh Laufen auf gefrorenen Seen und anschließendem Wodka Trinken. Weil der Name Geschenk Gottes bedeutet. Weil es mir nicht vergönnt war, von meinen Eltern mit einem klangvollen Vornamen bedacht zu werden. Weil die ersten beiden Buchstaben die Assoziation wecken zu Märchen und zu Märchenwesen und weil ich, seit ich denken kann, nicht pragmatisch genug oder sonstwie tauglich für diese Welt hier war und mich deshalb oft in einer anderen Welt zu Hause fühle. Manchmal eben in der Welt der Märchen und Mythen und Feen.  Und weil ich mit Vornamen Affären habe. Und heute, an dem Tag, an dem ich diesen Blog einrichte, habe ich eben eine Affäre mit dem Namen Feodora.

Und Blaubart?

Barbebleue
Barbe Bleue von Gustave Doré,  via Wikimedia Commons                              

Da sind wir wieder beim Märchen und vielleicht kannst du es dir ohnehin schon denken. Weil es in diesem Blog darum geht, Türen zu öffnen. Weil ich mir nicht verbieten lasse, diese Türen zu öffnen. Und weil ich auch in Räume vordringen will, die tabu sind oder in denen die Leichen schon verwest sind.

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